Glossar.

Glossar

Fachbegriffe und Akronyme lassen sich leider nicht immer vermeiden - insbesondere bei komplexen Themen wie der Hochschulpolitik. In unserem Glossar finden Sie daher eine Vielzahl von Begriffen kurz erklärt und alphabetisch sortiert. Die Inhalte erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

A

  • Absolvent/-in
    Absolvent(inn)en sind Studierende mit bestandener Abschlussprüfung.
     
  • Akademisches Jahr
    Auch: Studienjahr. Es besteht im Normalfall aus zwei Semestern, wobei die vorlesungsfreie Zeit mit einberechnet wird, und beginnt mit dem ersten Tag des Wintersemesters (1. Oktober).
     
  • Akademischer Mittelbau
    Der akademische Mittelbau bezeichnet die Gruppe der Hochschulmitarbeiter/-innen, die keine Professor(inn)en sind. Hierzu zählen u.a. wissenschaftliche/künstlerische Mitarbeiter/innen, Dozent(inn)en, Assistent(inn)en und akademische Räte. Sie werden als Mittelbau bezeichnet, um sie von der Gruppe der Studierenden und sonstigen Mitarbeiter/-innen abzugrenzen.
     
  • Akkreditierung
    Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass die Studiengänge vor Aufnahme des Studienbetriebs akkreditiert werden. Ziel der Akkreditierung ist, zur Sicherung von Qualität in Lehre und Studium durch die Festlegung von Mindeststandards beizutragen. Die Akkreditierung wird durch externe Agenturen durchgeführt, diese prüfen in einem aufwendigen Verfahren, ob der Studienhang die betreffenden Anforderungen erfüllt. Nach erfolgreicher Akkreditierung ist nach Ablauf einer bestimmten Frist eine Re-Akkreditierung erforderlich.
     
  • Akkreditierungsrat
    Die Stiftung zur Akkreditierung von Studiengängen in Deutschland (kurz: Akkreditierungsrat) regelt und organisiert das deutsche Akkreditierungssystem. Durch seine Tätigkeit trägt er wesentlich zur Sicherung und Entwicklung der Qualität von Studium und Lehre in Deutschland und damit zur Verwirklichung eines gemeinsamen Europäischen Hochschulraums bei.
     
  • Allgemeine Hochschulreife
    Berechtigung zum Studium aller Fachrichtungen an allen Hochschulen der Bundesrepublik Deutschland. Die Allgemeine Hochschulreife erwirbt man in der Regel mit dem Abitur, unter anderem aber auch durch den Abschluss eines ersten Hochschulstudiums, zum Beispiel an einer Fachhochschule.
     
  • Alumni
    Als Alumni werden die Absolventen einer Hochschule bezeichnet.
     
  • AStA
    Allgemeiner Studierendenausschuss; Selbstverwaltetes Organ, das die Interessen der Studierenden an der Hochschule vertritt.
     
  • AWK NRW
    Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste ist in ihrem Ursprung eine Vereinigung führender Forscher des Landes und versteht sich wie alle deutschen Akademien der Wissenschaften als eine interdisziplinäre Gelehrten-Gesellschaft. Zusätzlich zu den Wissenschaften integriert sie als einzige deutsche Akademie seit 2008 auch die Künste unter ihrem Dach.

B

  • Bachelor/ B.A.
    Der Bachelor wurde in Folge der Bologna-Erklärung in Deutschland eingeführt. Er ist der erst berufsqualifizierende Studienabschluss und soll künftig als Regelabschluss für ein Hochschulstudium dienen. Je nach studierter Fachrichtung werden folgende Abschlüsse vergeben: Bachelor of Arts (B.A.), Bachelor of Science (B. Sc.), Bachelor of Engineering (B. Eng.), Bachelor of Education (b. Ed.), Bachelor of Fine Arts (B. F. A.), Bachelor of Music (B. Mus.) oder Bachelor of Laws (ll. B.).
     
  • BAföG
    Das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) regelt die Vergabe einer (teilweise zurückzuzahlenden) finanziellen Förderung, die Studierende unter bestimmten Bedingungen und für einen bestimmten Zeitraum während des Studiums erhalten können.
     
  • Betreuungsrelation
    Die Betreuungsrelation ist das zahlenmäßige Verhältnis zwischen Studierenden und dem wissenschaftlich/künstlerischen Personal.
     
  • Bildungsinländerin/Bildungsinländer
    Als Bildungsinländer und -inländerinnen werden ausländische Staatsangehörige und Staatenlose bezeichnet, die ihre Hochschulzugangsberechtigung in der Bundesrepublik Deutschland, an einer deutschen Schuleinrichtung oder an einer deutschen Auslandsschule erworben haben. Bildungsinländer und Bildungsinländerinnen werden den deutschen Studienplatzinteressierten zulassungsrechtlich absolut gleichgestellt.
     
  • BLB NRW
    Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes NRW (BLB NRW) ist Eigentümer fast aller Liegenschaften des Landes und vermietet seine Immobilien an Landesbehörden und -einrichtungen.
     
  • BMBF
    Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie
     
  • Bologna-Prozess
    Der Bologna-Prozess wurde mit der gemeinsamen Erklärung „Der Europäische Hochschulraum“ von den für das Hochschulwesen zuständigen Ministern aus 29 europäischen Staaten am 19. Juni 1999 in Bologna begonnen.
    Bis zum Jahr 2010 sollte ein Europäischer Hochschulraum  verwirklicht sein. Zu diesem Zweck wird auf eine Vergleichbarkeit der  Hochschulsysteme in Europa mithilfe folgender Instrumenten hingearbeitet:
    • die Einführung gestufter Studiengänge mit den drei Stufen Bachelor, Master und Promotion
    • die Vereinfachung der Anerkennung u. a. durch die Verwendung des Diploma Supplements
    • die Einführung des Kreditpunktesystems ECTS
    • die Kooperation im Bereich der Qualitätssicherung
    • die Förderung der Mobilität der Hochschulangehörigen und
    • die Stärkung einer europäischen Dimension der Hochschulbildung. 

C

  • Campus
    Als Campus bezeichnet man das zusammenhängende Gelände einer Hochschule.
     
  • CHE
    Das Centrum für Hochschul-Entwicklung wurde 1994 gegründet und versteht sich seit seiner Gründung als unabhängige, umsetzungsorientierte und international ausgerichtete Denkfabrik. Der Hauptschwerpunkt liegt dabei auf dem deutschen und europäischen Hochschulwesen.
     
  • Credit Points
    Das Punktesystem der credit points dient als Bewertungskriterium für Studienleistungen und ist ein zentraler Bestandteil der gestuften Studiengänge: Für jedes erfolgreich abgeschlossene Modul erhält man eine vorher festgelegte Anzahl von credit points. Um einen (gestuften) Studiengang erfolgreich abzuschließen, muss man eine bestimmte Anzahl von credit points erreichen.
     
  • Curricularnormwert (CNW)
    Der Curricularnormwert eines Studienganges ist die Summe der Lehrnachfrage an den jeweils beteiligten Lehreinheiten an der Ausbildung eines Studierenden gemessen in Semesterwochenstunden. Er ist eine fixe Größe und wird vom Wissenschaftsministerium vorgegeben.

D

  • DAAD
    Der Deutsche Akademische Austauschdienst ist die weltweit größte Förderorganisation für den internationalen Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern.
     
  • Dekan, Dekanat
    Hochschullehrer, der zum Vorsitzenden der Fakultät gewählt wurde und deren Geschäfte er führt.
     
  • Deputatstunden
    Deputatstunden sind eine Maßeinheit für die Lehrverpflichtung einer Lehrperson je Semesterwochenstunde, gemessen in einer Lehrveranstaltungsstunde.
     
  • Deutschlandstipendium
    Das Deutschlandstipendium fördert begabte und leistungsstarke Studierende an den staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland. Neben erstklassigen Noten sollen bei der Vergabe des  Deutschlandstipendiums auch gesellschaftliches Engagement und besondere persönliche Leistungen berücksichtigt werden - etwa die erfolgreiche Überwindung von Hürden in der eigenen Bildungsbiografie. 

    Die Stipendiatinnen und Stipendiaten werden mit je 300 Euro im Monat unterstützt. 150 Euro zahlen private Förderer, 150 Euro steuert der Bund bei.
     
  • DFG
    Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ist die Selbstverwaltungsorganisation der Wissenschaft in Deutschland. Sie dient der Wissenschaft in allen ihren Zweigen. Organisiert ist die DFG als privatrechtlicher Verein. Ihre Mitglieder sind forschungsintensive Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, wissenschaftliche Verbände sowie die Akademien der Wissenschaften.
     
  • DHV
    Der Deutsche Hochschulverband ist die Berufsvertretung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Deutschland. Zugleich versteht sich der Deutsche Hochschulverband als umfassende Service- und Informationseinrichtung für Universitätslehrerinnen und Universitätslehrer und den wissenschaftlichen Nachwuchs.
     
  • DoSV
    Das Dialogorientierte Serviceverfahren unterstützt die Hochschulen bei ihren Zulassungsverfahren durch einen Abgleich der Zulassungsangebote. Ein Hauptvorteil des neuen Verfahrens ist, dass es einen bundesweiten Datenabgleich zur Bewältigung von Mehrfachbewerbern ermöglichen und damit die Studienplatzvergabe in zulassungsbeschränkten Studiengängen erleichtern und beschleunigen soll.
     
  • Drittmittel
    Drittmittel sind Mittel, die zur Förderung von Forschung und Entwicklung sowie des wissenschaftlichen Nachwuchses und der Lehre zusätzlich zum regulären Haushalt (Grundausstattung) von öffentlichen und privaten Stellen eingeworben werden.
     
  • DSW
    Das Deutsche Studentenwerk (DSW) ist der freiwillige Zusammenschluss der 58 Studentenwerke in der Bundesrepublik Deutschland.
     
  • Duales Studium
    Als dual werden Studiengänge bezeichnet, die neben Lehrveranstaltungen auch Praxisphasen in Unternehmen beinhalten. Da diese Studium und praktische Ausbildung verbinden, zeichnen sie sich durch einen engen Bezug zum angestrebten Beruf aus.

E

  • ECTS
    Das ECTS ist ein im Rahmen des Erasmus-Programms entwickeltes Leistungspunktesystem, das die Qualifizierung im Ausland erbrachter Studien- und Prüfungsleistungen ermöglicht und somit deren Anrechnung an den jeweiligen Heimathochschulen erleichtert.
     
  • Einschreibung (Immatrikulation)
    siehe Immatrikulation
     
  • Deputatstunden
    Deputatstunden sind eine Maßeinheit für die Lehrverpflichtung einer Lehrperson je Semesterwochenstunde, gemessen in einer Lehrveranstaltungsstunde.
     
  • Emeritierung
    Darunter ist die Entpflichtung einer Professorin bzw. eines Professors aus altersbedingten Gründen zu verstehen. Sie bzw. er kann jedoch freiwillig weiterhin Veranstaltungen abhalten.
     
  • Erasmus
    Erasmus steht für EuRopean (Community) Action Scheme for the Mobility of University Students. Grundlegende Elemente sind die Anerkennung von Studienleistungen im Ausland mit Hilfe des European Credit Transfer Systems, kurz ECTS, und die finanzielle Unterstützung von Austauschstudierenden mit Stipendien. Wenn von Erasmus die Rede ist, ist meistens der organisierte und finanziell unterstützte Studierendenaustausch gemeint. Voraussetzung für die Teilnahme an Erasmus ist, dass die entsendende und die aufnehmende Hochschule ein Abkommen miteinander haben.
     
  • EUA
    Die European University Association ist die größte Hochschulvertretung auf europäischer Ebene.
     
  • Exmatrikulation
    Alle Studierenden, die das Studium beenden oder an eine andere Universität wechseln, müssen sich exmatrikulieren. Das heißt, sie lassen sich aus der Liste der Studierenden streichen.
     
  • Exzellenzinitiative
    Bund und Länder beschlossen am 23. Juni 2005 die Vereinbarung zur Exzellenzinitiative. Ziel der Initiative ist, den Wissenschaftsstandort Deutschland nachhaltig zu stärken, seine internationale Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern und Spitzen im Universitäts- und Wissenschaftsbereich sichtbarer zu machen.

    Die Exzellenzinitiative wird gemeinsam von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Wissenschaftsrat durchgeführt. Sie umfasst drei Förderlinien:
    • Graduiertenschulen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses,
    • Exzellenzcluster zur Förderung der Spitzenforschung,
    • Zukunftskonzepte zum projektbezogenen Ausbau der universitären Spitzenforschung.

F

  • Fachsemester
    Fachsemester sind die in einem Studiengang verbrachten Semester. Soweit von der Hochschule anerkannt, zählen hierzu auch Fachsemester aus anderen Studiengängen im In- und Ausland.
     
  • Fakultät
    Hochschulen gliedern sich in Fakultäten, die Lehre und Forschung für verschiedene, meist inhaltlich verwandte Studienfächer ordnen und organisieren.
     
  • FH
    Fachhochschule; Fachhochschulen führen zunehmend die Bezeichnungen Hochschule (HS), Technische Hochschule (TH) oder Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW), Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) sowie die entsprechenden englischsprachigen Bezeichnungen University oder University of Applied Sciences (UAS).
     
  • Fraunhofer-Gesellschaft 
    Die Fraunhofer-Gesellschaft ist die größte Forschungsorganisation für anwendungsorientierte Forschung in Europa und betreibt derzeit 66 Fraunhofer-Institute und selbstständige Forschungseinrichtungen.

G

  • Gasthörer/-innen
    Gasthörer und -hörerinnen nehmen an einzelnen Lehrveranstaltungen teil, in der Regel ohne Prüfungsabsicht und -möglichkeit. Dabei wird keine Hochschulzugangsberechtigung benötigt.
     
  • Grundlagenforschung
    Unter Grundlagenforschung werden originäre Untersuchungen mit dem Ziel verstanden den Stand des Wissens zu vermehren, ohne Ausrichtung auf ein spezifisches praktisches Ziel.
     
  • GWK
    Die Regierungschefs von Bund und Ländern haben auf der Grundlage von Artikel 91 b Grundgesetz die Errichtung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) am 14. Juni 2007 beschlossen. Die GWK behandelt alle Bund und Länder gemeinsam berührenden Fragen der Forschungsförderung, der wissenschafts- und forschungspolitischen Strategien und des Wissenschaftssystems.

H

  • Habilitation
    Die Habilitation ist das höchste akademische Examen, das dem Nachweis der wissenschaftlichen Lehrbefähigung dient.
     
  • Helmholtz-Gemeinschaft
    In der Helmholtz-Gemeinschaft haben sich 18 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren zusammengeschlossen. Die Helmholtz-Gemeinschaft hat laut ihrer Mission die Aufgabe, langfristige Forschungsziele des Staates und der Gesellschaft zu verfolgen und die Lebensgrundlagen des Menschen zu erhalten und zu verbessern.
     
  • HIS
    Die HIS Hochschul-Informations-System GmbH unterstützt die Hochschulen sowie die staatliche Hochschulpolitik
    • im Bereich Hochschul-IT als Softwarehaus der Hochschulverwaltungen
    • im Sektor Hochschulforschung in Form von empirischen Untersuchungen und anderen Expertisen
    • im Bereich Hochschulentwicklung mit den zentralen Themenfeldern Hochschulmanagement, Hochschulinfrastruktur und Hochschulbau
  • HIWI
    Studentische Hilfskraft, leitet sich vom Hilfswissenschaftler
     
  • Hochschule
    Übergeordneter Begriff für die verschiedenen Hochschultypen, wie beispielsweise Universitäten, Fachhochschulen oder Musik- und Kunsthochschulen.
     
  • Hochschulgesetz NRW
    Durch den Landtag des Landes Nordrhein-Westfalen beschlossenes Gesetz, das die rechtlichen Grundlagen für das Handeln der Universitäten und Fachhochschulen in staatlicher Trägerschaft Nordrhein-Westfalens enthält.
     
  • Hochschulmodernisierungsprogramm (HMoP)
    Durch das Hochschulmodernisierungsprogramm (HMoP) des Landes NRW sollen bis 2015 zahlreiche Bildungsbauten saniert und technisch aufgerüstet werden. Fünf Milliarden Euro investiert das Land NRW, um die Hochschulen in NRW zu modernisieren und u.a. auch auf den doppelten Abiturjahrgang 2013 vorzubereiten.
     
  • Hochschulpakt (HSP)
    Der Hochschulpakt ist bis zum Jahr 2020 konzipiert. Er besteht aus drei Programmlinien ("Säulen"), die jeweils unterschiedliche Regelungsgegenstände beinhalten:
    • eine Programmlinie, die ein verlässliches und langfristiges Engagement von Bund und Ländern für ein der Nachfrage entsprechendes Studienangebot bis zum Jahr 2020 enthält,
    • eine zweite Programmlinie, die eine Stärkung des überregionalen Wettbewerbs um Forschungsmittel durch die Einführung von Programmpauschalen vorsieht, und
    • eine dritte Programmlinie, den "Qualitätspakt Lehre", der Projekte zur Verbesserung der Studienbedingungen sowie der Qualität der Hochschullehre fördert.

      Der Hochschulpakt gliedert sich in zwei Phasen, den Hochschulpakt I mit einer Laufzeit zwischen 2007 und 2010 und den Hochschulpakt II mit einer Laufzeit zwischen 2011 und 2015. Der Hochschulpakt I wurde am 14. Juni 2007 unterzeichnet, der Hochschulpakt II wurde am 4. Juni 2009 von den Ministerpräsidenten der Länder unterzeichnet.
  • HRG - Hochschulrahmengesetz
    „Das HRG beschreibt die allgemeinen Grundsätze des Hochschulwesens und Hochschulrechts, an denen sich die Rechtsvorschriften der Länder (Landeshochschulgesetze, Rechtsverordnungen) zu orientieren haben.“ (Fischer-Hochschullexikon). Das HRG wurde im August 1998 durch eine umfassende Novelle geändert, die das Ziel hatte, die Hochschulen auf neue Anforderungen durch Globalisierung, Internationalisierung und Wettbewerb einzustellen, ihre Autonomie zu stärken und ihnen größere Spielräume für eigene Profilbildung einzuräumen.
     
  • Hochschulrat
    Der Hochschulrat ist ein im Hochschulgesetz beschriebenes Leitungsgremium der Universität. Es berät das Rektorat und übt die Aufsicht über dessen Geschäftsführung aus.
     
  • HRK
    Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) ist der freiwillige Zusammenschluss der staatlichen und staatlich anerkannten Universitäten und Hochschulen in Deutschland. Die HRK ist die Stimme der Hochschulen gegenüber Politik und Öffentlichkeit und sie ist das Forum für den gemeinsamen Meinungsbildungsprozess der Hochschulen.
     
  • Hochschulsemester
    Anzahl der Semester, die Studierende an einer Hochschule immatrikuliert sind, einschließlich Urlaubssemestern.
     
  • Hochschulzugangsberechtigung
    Hochschulzugangsberechtigung ist ein Sammelbegriff für alle Bildungsabschlüsse, die zur Aufnahme eines Studiums an einer Hochschule berechtigen. Sie gilt gegenüber der Hochschule als Nachweis der Studierfähigkeit eines Studienbewerbers/einer Studienbewerberin. Es gibt verschiedene Arten der Hochschulzugangsberechtigung: z.B. allgemeine Hochschulreife, fachgebundene Hochschulreife, Fachhochschulreife usw.

i

  • Immatrikulation
    Durch die Immatrikulation, auch Einschreibung genannt, werden die Studienbewerberinnen und –bewerber Mitglied der Universität mit allen Rechten und Pflichten.

J

  • Juniorprofessur
    Die Juniorprofessur wurde 2002 mit der fünften Novelle des deutschen Hochschulrahmengesetzes eingeführt. Damit wurde jungen Wissenschaftler/innen mit herausragender Promotion ermöglicht, ohne die bis dahin übliche Habilitation selbständig Forschung und Lehre zu betreiben und sich auf diesem Wege für die Berufung auf eine Lebenszeitprofessur zu qualifizieren.

K

  • Kanzler/in
    Leiter/in der Universitätsverwaltung, Mitglied des Rektorats.
     
  • Kapazitätsverordnung NRW
    Das Kapazitätsrecht ist ein Teilgebiet des Hochschulrechts und dient der Ermittlung der Aufnahmekapazitäten bzw. Zulassungszahlen pro Studiengang für das erste Fachsemester. Die Kapazitätsermittlung ist angebotsorientiert, sie leitet sich aus den verfügbaren personellen Kapazitäten ab.
     
  • KMK
    Die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (Kurzform: Kultusministerkonferenz) ist ein Zusammenschluss der für Bildung und Erziehung, Hochschulen und Forschung sowie kulturelle Angelegenheiten zuständigen Minister bzw. Senatoren der Länder.

L

  • LABG NRW
    Das Lehrerausbildungsgesetz NRW regelt die Ausbildung in Studium und Vorbereitungsdienst mit dem Ziel, ein Lehramt an öffentlichen Schulen selbstständig ausüben zu können.
     
  • LaKof NRW
    Die Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten der Hochschulen und Universitätsklinika des Landes Nordrhein-Westfalen ist ein Zusammenschluss der Gleichstellungsbeauftragten aus NRW, der gemäß Landesgleichstellungsgesetz (LGG) hochschulübergreifend die Umsetzung der Gleichstellung von Frauen und Männern an Hochschulen vertritt.
     
  • Landeshochschulgesetz (LHG)
    Die Bundesländer der Bundesrepublik Deutschland verfassen in Anlehnung an das HRG ihre jeweiligen Landeshochschulgesetze. Dort werden die rechtlichen Vorgaben für das Handeln der im jeweiligen Geltungsbereich liegenden Hochschulen vorgegeben.
     
  • Learning Agreement
    Das Learning Agreement (Studienabkommen) ist ein Instrument des ECTS. In ihm werden das im Ausland zu absolvierende Studienprogramm sowie die bei erfolgreichem Abschluss eines Moduls bzw. einer Lehrveranstaltung zu vergebenden Leistungspunkte festgelegt. Studierende stimmen zu, das vereinbarte Studienprogramm an der Gasthochschule als festen Bestandteil des Studiums zu absolvieren, die Heimathochschule garantiert die volle akademische Anerkennung der aufgeführten Module bzw. Lehrveranstaltungen. Das Learning Agreement ist für die Heimat- und die Gasthochschule sowie für den Studierenden bindend.
      
  • Leibniz-Gemeinschaft
    Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 86 selbständige Forschungseinrichtungen. Deren Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Sie unterhält wissenschaftliche Infrastrukturen und bietet forschungsbasierte Dienstleistungen an.
     
  • Leistungsorientierte Mittelverteilung (LOM)
    Bereits seit 1999 vergibt das Land Nordrhein-Westfalen einen Teil der Mittel für die Hochschulen nach leistungsbezogenen Kriterien. In der für die Haushaltsjahre 2012/2013 geltenden leistungsorientierten Mittelverteilung gehen 23 Prozent des bereinigten Budgets – der Zuschuss zum laufenden Betrieb der jeweiligen Hochschule wird um die Mieten an den Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW sowie ggf. um Sonderetatbestände bereinigt – jeder Hochschule in die Verteilung ein (sogenanntes Leistungsbudget). Das Leistungsbudget einer Hochschule steht somit in einem proportionalen Verhältnis zu ihrem Anteil am Gesamtbudget der in die Verteilung einbezogenen Hochschulen (d.h. eine größere Hochschule gibt auch mehr in die Verteilung als eine kleinere Hochschule). Dadurch wird der unterschiedlichen Finanzausstattung der Hochschulen in der LOM Rechnung getragen.

    Die Hochschulen erhalten ein Leistungsbudget, das sich nach folgenden Indikatoren richtet: Absolventinnen und Absolventen, Drittmittel und Gleichstellung (Professuren).
     
  • LRK/ LHK
    Landesrektorenkonferenzen (LRK) sind die Zusammenschlüsse der Rektoren oder Präsidenten von Hochschulen mit dem Ziel der Zusammenarbeit der Hochschulen im Bildungs- und Wissenschaftsbereich. Teilweise werden diese Zusammenschlüsse auch Landeshochschulkonferenzen (LHK) genannt.
     
  • LRK NRW
    Die Landesrektorenkonferenz der Universitäten in Nordrhein-Westfalen ist ein Zusammenschluss der 14 Universitäten, die in der Trägerschaft des Landes Nordrhein-Westfalen stehen, sowie der Universität Witten/Herdecke. Die LRK NRW nimmt die Interessen der Mitgliedshochschulen im Bildungs- und Wissenschaftsbereich, in der Hochschulpolitik sowie in der Öffentlichkeit wahr und bringt gemeinsame Anliegen zur Geltung. Sie erarbeitet Positionen und Stellungnahmen zu hochschul- und wissenschaftspolitischen Themen, und informiert die Mitgliedshochschulen über hochschulpolitische Entwicklungen sowie die Öffentlichkeit über Zielvorstellungen der Universitäten.

M

  • Master
    Der Master ist ein Studienabschluss, der auf dem Bachelor aufbaut. Er dient grundsätzlich der akademischen und beruflichen Weiterqualifikation. Als Abschlussbezeichnungen gibt es – analog zu den Bezeichnungen der Bachelorabschlüsse – folgende: Master of Arts (M.A.), Master of Science (M. Sc.), Master of Engineering (M. Eng.), Master of Education (M. Ed.), Master of Fine Arts (M. F. A.), Master of Music (M. Mus.) und Master of Laws (LL. M.).
     
  • Max-Planck-Gesellschaft
    Die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. ist eine unabhängige Forschungsorganisation. Derzeit betreiben 82 Max-Planck-Institute Grundlagenforschung in den Natur-, Bio-, Geistes- und Sozialwissenschaften.
     
  • MINT
    MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik
     
  • MIWF NRW
    Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen ist zuständig für die Innovations- und Wissenschaftspolitik sowie -förderung des Landes Nordrhein-Westfalen.
     
  • MSW NRW
    Das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen ist die oberste Schulaufsichtsbehörde. Es nimmt für das Land NRW die Schulaufsicht über das gesamte Schulwesen wahr.

N

  • Nachrückverfahren
    System zur Vergabe von Studienplätzen, die in der ersten Vergaberunde nicht besetzt wurden. Nehmen Bewerberinnen und Bewerber einen zugesagten Studienplatz nicht in Anspruch, wird dieser im Nachrückverfahren an Studierende weitergegeben, die zunächst eine Absage erhalten hatten.
     
  • NC/ Numerus Clausus
    Zulassungsbeschränkung für Studienfächer, in denen es weniger freie Studienplätze als Studienbewerber gibt, d.h. nicht alle Studienplatzbewerber können sofort einen Studienplatz erhalten; man kann zwischen allgemeinem NC (d.h. an allen Hochschulen) und lokalem NC (d.h. nur für Fachrichtungen an bestimmten Hochschulen) unterscheiden.

P

  • Personal
    Das Hochschulpersonal umfasst das wissenschaftliche, das nichtwissenschaftliche sowie das sonstige wissenschaftliche Personal. Das wissenschaftliche Personal besteht aus Professoren, wissenschaftlichen und künstlerischen Mitarbeitern sowie Lehrkräften für besondere Aufgaben. Das nichtwissenschaftliche Personal umfasst die in der Zentral- und Fachbereichsverwaltung sowie in Verwaltung und Technik der Institute, Lehrstühle und der Zentralen Einrichtungen tätigen Personen sowie die Auszubildenden. Beim sonstigen wissenschaftlichen Personal handelt es sich um Personen, die Aufgaben an der Hochschule wahrnehmen, ohne hauptberuflich an ihr tätig zu sein (Lehrbeauftragte ud Hilfskräfte).
     
  • Promotion
    Verfahren zum Nachweis der Befähigung zu selbstständiger wissenschaftlicher Forschung, das bei Erfolg zum Doktorgrad führt. Die Promotion setzt in der Regel den Abschluss eines Hochschulstudiums mit gehobenem Prädikat (Note "gut" und besser) voraus. Bestandteil der Promotion ist die Anfertigung einer selbstständigen wissenschaftlichen Arbeit, die neue wissenschaftliche Erkenntnisse bringen soll sowie eine mündliche Prüfung (Disputation oder Rigorosum). Sie ist meist Voraussetzung für eine wissenschaftliche Laufbahn.
     
  • Prorektor/in
    Vertreter/in der Rektorin/ des Rektors, Mitglied des Rektorats.
     
  • PROvendis
    PROvendis ist seit dem Jahr 2002 für die Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen und weitere Forschungseinrichtungen die zentrale Patentvermarktungsgesellschaft und Partner für technologieorientierte Unternehmen.

R

  • Regelstudienzeit
    Die Regelstudienzeit ist die Studienzeit, innerhalb der ein Studiengang abgeschlossen werden kann. Sie schließt integrierte Auslandssemester, Praxissemester und andere berufspraktische Studienphasen sowie die Prüfungsleistungen ein.
     
  • Rektor/in
    Oberste Repräsentantin/ oberster Repräsentant  der Universität. Sie/Er vertritt diese nach außen, ist Vorsitzende/r des Rektorats und wird in der Regel für sechs Jahre gewählt.
     
  • Rektorat
    Höchstes Leitungsgremium der Universität, bestehend aus Rektor, Kanzler sowie mehreren Prorektoren.

S

  • Semester
    Das Semester bezeichnet ein Studienhalbjahr über einen Zeitraum von sechs Monaten. Ein akademisches Jahr ist aufgeteilt in Winter- und Sommersemester. Das Sommersemester dauert vom 1. April bis zum 30. September und das Wintersemester vom 1. Oktober bis zum 31. März.
     
  • Senat
    Im Hochschulgesetz genanntes – von allen Mitgliedern der Universität gewähltes – höchstes beschlussfassendes Gremium der Universität, u.a. zuständig für Erlass und Änderung der Grundordnung.
     
  • SFB
    Sonderforschungsbereiche (DFG-Förderprogramm) sind auf die Dauer von bis zu zwölf Jahren angelegte Forschungseinrichtungen der Hochschulen, in denen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen über die Grenzen ihrer jeweiligen Fächer, Institute, Fachbereiche und Fakultäten hinweg im Rahmen eines übergreifenden und wissenschaftlich exzellenten Forschungsprogramms zusammenarbeiten.
     
  • SHK
    Studentische Hilfskräfte unterstützen die Lehrenden bei ihren Tätigkeiten in Forschung und Lehre durch sonstige Hilfstätigkeiten.
     
  • Studentenwerke NRW
    Die zwölf Studentenwerke in NRW betreuen verschiedene soziale und kulturelle Bereiche an den Universitäten, u.a. Mensen und Wohnheime. Sie sind u.a. auch zuständig für die Ausbildungsförderung (BaföG) und die Kinderbetreuung.
     
  • Studienanfänger/-innen
    Studienanfänger/-innen sind Studierende im 1. Hochschulsemester (Erstimmatrikulierte, d.h. erstmals an einer Hochschule in Deutschland Immatrikulierte).
     
  • Studienbeiträge
    Studienbeiträge, auch Studiengebühren genannt, sind Gebühren, die die Universitäten von den Studierenden erheben, um für den Lehrbetrieb zu zahlen. In NRW wurden die Studienbeiträge nach dem WS 2010/2011 abgeschafft.
     
  • Studiengang
    Als Studiengang bezeichnet man eine in der Studien- und Prüfungsordnung vorgesehene berufsqualifizierende oder berufsbezogene Hochschulausbildung.
     
  • Studierende
    Studierende sind in einem Fachstudium immatrikulierte/eingeschriebene Personen, ohne Beurlaubte, Studienkollegiaten, Gasthörer/-innen.
     
  • Studierendenparlament („Stupa“)
    Das Studierendenparlament ist die gewählte Vertretung der gesamten Studierendenschaft einer Hochschule. Es wird in der Regel einmal jährlich gewählt und bestimmt den AStA.
     
  • SWS/ Semesterwochenstunde
    Die Semesterwochenstunde, kurz SWS, ist eine Maßeinheit für den zeitlichen Umfang des Studiums. Eine Semesterwochenstunde entspricht 45 Minuten.

U

  • Uni
    Universität; Zu den Universitäten zählen auch Pädagogische Hochschulen, Technische Universitäten, Sporthochschulen, kirchliche Hochschulen und die Universitäten der Bundeswehr. Nur Universitäten und ihnen gleichgestellte Hochschulen haben das Promotionsrecht.
     
  • Universitätsklinika NRW
    Die sieben Universitätsklinikenin Aachen, Bonn, Düsseldorf, Essen, Köln und Münster sowie die Medizinischen Einrichtungen in Bochum, die zusammen mit mehreren Krankenhäusern in der Region das Universitätsklinikum bilden, betreiben Hochleistungsmedizin in der Patientenversorgung und dienen gleichzeitig den Medizinischen Fakultäten bei der Erfüllung ihrer Aufgaben in Forschung und Lehre.

V

  • Vollzeitäquivalent

    Die Berechnung des wissenschaftlichen Personals nach Vollzeitäquivalenten erfolgt anhand des Beschäftigtenumfangs und der Art der Tätigkeit (haupt- bzw. nebenberuflich). Hauptberufliches Personal in Vollzeit wird mit 1,0, hauptberufliches Personal in Teilzeit mit 0,5 und nebenberufliches Personal mit 0,2 Vollzeitäquivalenten gewichtet.

W

  • W-Besoldung
    Seit dem 1. Januar 2005 gilt für alle neuberufenen Professorinnen und Professoren an staatlichen Hochschulen die W-Besoldung. Die W-Besoldung hat die Besoldungsordnung C abgelöst. Während die C-Besoldung eine nach Dienstalter aufsteigende Besoldung vorsah, setzt sich die Vergütung der nach W besoldeten Professorinnen und Professoren aus einer festen, altersunabhängigen Grundvergütung und variablen Leistungsbezügen zusammen.
     
  • WiHi
    Wissenschaftliche Hilfskraft, nach dem Abschlussexamen vorübergehend angestellte Kraft, die Aufgaben in Forschung und Lehre übernimmt.
     
  • Wissenschaftsrat (WR)
    Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in Fragen der inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung.
     
  • WissZeitVG
    Das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) enthält im Wesentlichen Regelungen über die befristete Beschäftigung des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen.
     
  • Workload
    Workload ist der in Zeitstunden ausgedrückte erwartete studentische Arbeitsaufwand, der, im Unterschied zum System der Semesterwochenstunden, das gesamte Studienpensum berücksichtigt. Er bildet die Grundlage für die Zuordnung von Leistungspunkten zu Modulen bzw. Lehrveranstaltungen und setzt sich zusammen aus den Kontaktstunden und dem Selbststudium.

Z

  • Ziel- und Leistungsvereinbarungen (ZLV)
    Das Wissenschaftsministerium NRW schließt mit jeder Hochschule Ziel- und Leistungsvereinbarungen ab. Darin werden weitere Entwicklungen in den Bereichen Forschung und Lehre, Gleichstellung, Internationalisierung, Transfer oder Diversity Management verabredet.

    Zielvereinbarungen werden seit 2002 zwischen Land und Hochschulen geschlossen. Die aktuellen Ziel- und Leistungsvereinbarungen gelten für einen Zeitraum von 2012 bis Ende 2013.
     
  • Zulassungsbeschränkungen
    Für Studiengänge, in denen die Nachfrage nach Studienplätzen das Angebot regelmäßig übersteigt, kann das Wissenschaftsministerium NRW auf Antrag der Hochschule den Zugang zum Studium regulieren. Studieninteressierte müssen sich dann um einen Studienplatz entweder bei der ZVS (zentrales Auswahlverfahren) oder direkt bei der Hochschule (örtliches Auswahlverfahren, auch Orts-NC genannt) bewerben.
     
  • Zulassungsverfahren
    Für einen Studiengang, in dem mehr Bewerberinnen und Bewerber erwartet werden als Studienplätze verfügbar sind, wird ein Zulassungsverfahren eingeführt. Dieses Verfahren wird entweder von der Universität selbst (interne Zulassungsbeschränkung) oder von Hochschulstart, der Stiftung für Hochschulzulassung, in Dortmund durchgeführt. Die Stiftung für Hochschulzulassung in Dortmund ist für die Studiengänge zuständig, die einer bundesweiten Zulassungsbeschränkung unterliegen.
     
  • ZVS
    Die ehemalige Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen, jetzt Stiftung für Hochschulzulassung ist für Studiengänge zuständig, die einer bundesweiten Zulassungsbeschränkung unterliegen.

Die Fundstellen für die aufgeführten Begriffe sind:
BMBF, DAAD, DFG, DHV, DSW, GWK, HIS, HRK, IT.NRW, KMK, LaKof NRW, MIWF, MSW, RUB, RWTH Aachen, Stiftung für Hochschulzulassung, Universität Bonn